Ungewissheit gut (aus)halten

Schon seit fast zwei Jahren leben wir in einem Zustand der ständigen Ungewissheit. Und obwohl Selbstständige im Umgang mit Ungewissheit sicher nicht ungeübt sind, war diese Zeit wahrscheinlich für einige belastend.

 

Wir neigen dazu diesen Zustand von Ungewissheit, von Nicht-Wissen möglichst schnell zu beenden, und den Zwischenraum zwischen Gewissheiten zu verlassen. Tatsächlich ist dieser Zwischenraum wertvoll, denn nur hier können sich wirklich neue

Informationen zeigen – wenn wir in der Lage sind, es hier auszuhalten, diesen Raum offenzuhalten.

Unser Körper, aber auch unsere Wahrnehmung und unsere Emotionen können uns dabei helfen. In diesem Workshop-Format schauen wir uns Strategien an, die uns helfen können, mit Ungewissheit gelassener umzugehen. Aber auch die Haltung steht im Fokus, denn die ist mindestens genauso wichtig.

 

Ablauf des Workshops:

>> Der Wert von Ungewissheit und Normalisieren von Nicht-Wissen und was das alles mit Seekrankheit zu tun hat (Impuls von mir ca. 45 Minuten)

>> Selbsttest: Reaktion auf Ungewohntes (Übung)

>> Erforschung des eigenen Umgangs mit ungewissen Zuständen unter Zuhilfenahme von Körperarbeit (Übung)

>> Experimentieren mit den vorgestellten Strategien (Austausch)

(Warnung bzgl. Körperarbeit: Menschen mit Panikstörung sollten hier vorsichtig sein und falls sie in Behandlung sind, das vorab mit der/dem Therapeutin/en abklären)

>> Im Anschluss haben wir im OpenLab die Möglichkeiten, gemeinsam den Workshop zu reflektieren und uns miteinander auszutauschen. 

 

Die Teilnahme am Workshop ist für ALLE kostenfrei. 

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